Auf dieser Seite veröffentlichen wir unsere monatliche JobPiloten Info-Mail.

Jeden Monat macht sich das JobPiloten-Team auf die Suche nach spannenden Dokumenten, Links und Veranstaltungen zu einem bestimmten Thema. Die besten Funde können Sie hier noch einmal nachlesen.

Ideen fürs nächste Monatsthema? Kontaktieren Sie uns!

 


Ausbildungsformen

JobPiloten Info, November 2015

Es gibt verschiedene Formen der Ausbildung. Bei der Suche nach dem passenden Angebot für Ihr Mentee, lohnt es sich die unterschiedlichen Möglichkeiten genauer unter die Lupe zu nehmen. Im Folgenden werden Ihnen einige Varianten in aller Kürze vorgestellt:

Die betriebliche Ausbildung (auch duale Ausbildung genannt) ist der wohl bekannteste und häufigste Weg in den Beruf. Zu den populärsten Ausbildungsberufen zählen Bürokaufmann, KFZ-Mechatronikerin, Einzelhandelskauffrau und Friseur. Egal für welchen Ausbildungsberuf man sich entscheidet, eines haben sie alle gemeinsam: Sie bestehen sowohl aus Praxis- als auch als Theoriephasen. Die Praxisphasen finden innerhalb des Ausbildungsbetriebs statt, die Theoriephasen in einer Berufsschule.

Neben der betrieblichen Ausbildung gibt es die Ausbildung an der Berufsfachschule, die sogenannte schulische Ausbildung. Die Ausbildung erfolgt dort im Rahmen von Vollzeitunterricht. Die Bandbreite an Ausbildungen ist groß, angefangen bei sozialen Berufen wie Altenpflegerin oder Erzieher über technische Berufe wie  technische Zeichnerin bis hin zu kaufmännischen Ausbildungen.

Eine Vielzahl von betrieblichen wie auch schulischen Ausbildungsberufe gibt es in theoriereduzierter Variante. Hier wird man zu sogenannten Fachpraktikern ausgebildet. Diese „abgespeckte“ Ausbildung richtet sich vor allem an Jugendliche mit einer (Lern-)Behinderung.

Die Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung (BaE) ist ein staatliches Angebot für benachteiligte junge Menschen, die keinen Ausbildungsplatz finden. Bei einer BaE wird eine duale Ausbildung absolviert, die überwiegend bei einem sozialen Träger stattfindet. Praktische Erfahrungen werden durch verschiedene Praktika in Unternehmen und Betrieben gesammelt. Bei einer BaE liegt der Fokus auf zusätzlicher Unterstützung, die sich vor allem in der schulischen und sozialen Betreuung zeigt.

Eine gute Übersicht über diese und weitere Ausbildungsformen finden Sie auf der Seite Wegweiser Ausbildung Berlin.

 

 


 

 

Wer oder was ist…?:

Wir starten eine neue Reihe, zu der Sie gerne Ihre Fragen beisteuern können, nach dem Motto „Wer oder was ist...?“.

  • Vol. 1) Oberstufenzentrum (OSZ)
  • Vol. 2) Beufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB)
  • Vol. 3) Leichte Sprache
  • Vol. 4) Schülerfirmen
  • Vol. 5) Berufsinformationszentrum (BIZ)
  • Vol. 6) BO, BBR, eBBR & MSA

 


Wer oder was ist...?

Vol 7. Flüchtlingsklassen

JobPiloten Info, Oktober 2015

weiter geht es in unserer Serie „Wer oder was ist…“
Diesmal heißt es: Wer oder was sind Willkommensklassen. Viel Spaß beim Lesen!

Flüchtlinge in Berlin - um dieses Thema kommt keiner mehr herum. Wir haben uns gefragt: Was passiert eigentlich mit den jungen Flüchtlingen, die ihre Schulbildung abbrechen mussten und kein Deutsch sprechen? Bei unserer Recherche sind wir auf die Berliner Willkommensklassen gestoßen.

Willkommensklassen sind Schulklassen in Grundschulen und weiterführenden Schulen für durchschnittlich 12 Schüler_innen ohne Deutschkenntnisse. 

Nach UN-Kinderrechtskonvention hat jedes Kind ein Recht auf Bildung – unabhängig von seinem Aufenthaltsstatus. Somit auch Flüchtlinge die noch im Asylverfahren stecken.  

Aufgrund der explosiv anwachsenden Zahlen von Flüchtlingen ist schnelles Handeln gefragt. Die Zugänge ins deutsche Bildungssystem und auf den Arbeitsmarkt müssen forciert geöffnet werden. Mehr dazu unter folgendem Link.

Unterschiedliche Schulen gehen dabei unterschiedlich. Mehr dazu finden Sie hier.  

In der Regel zeigen sich die Schüler_innen sehr motiviert. Sie sind hungrig nach Wissen und Beschäftigung. Einige Pilotprojekte zeigen gute Erfolge.

 


 

 

Wer oder was ist...?

Vol 6. BO, BBR, eBBR & MSA?

JobPiloten Info, September 2015

Hinter den kryptischen Abkürzungen BO, BBR, eBBR & MSA stecken die Schulabschlüsse die Berliner Schülerinnen und Schüler mit Beendigung der neunten und zehnten Klasse erreichen können. Die altbekannten Abschlüsse Realschul- und Hauptschulabschluss wurden, gemeinsam mit den dazugehörigen Institutionen, im Zuge der Berliner Schulstrukturreform abgeschafft: Aus dem dreigliedrigen Schulsystem wurde ein Zweigliedriges, indem Haupt- und Realschule zur Integrierten Sekundarschule (ISS) fusionierten.

Das Berliner Bildungssystem bietet als niedrigsten Abschluss den berufsorientierenden Abschluss (BO), umgangssprachlich Förderschulabschluss, an. Darauf folgt die Berufsbildungsreife (BBR), ehemals Hauptschulabschluss, gefolgt von der erweiterten Berufsbildungsreife (eBBR), ehemals erweiterter Hauptschulabschluss. Höchster nach der zehnten Klasse zu erreichende Abschluss ist der Mittlere Schulabschluss (MSA), früher Realschulabschluss. Wer auf den MSA noch das Abitur aufsatteln möchte, muss im Anschluss die gymnasialen Oberstufe besuchen. Diese wird von mehreren ISS angeboten.

Ausführliche Infos über die einzelnen Abschlüsse finden Sie hier. Wie sich entscheidet wer welchen Abschluss bekommt, veranschaulicht dieses Schaubild.

 


 

 

Wer oder was ist...?
Vol. 5 Berufsinformationszentrum (BIZ)
JobPiloten Info, August 2015

Das BIZ ist das Berufsinformationszentrum der Bundesagentur für Arbeit. Hier erfahren Sie und ihr Mentee sowohl online als auch offline viel wissenswertes rund um die Themen Ausbildung und Bewerbung. Das BIZ stellt zudem gratis Computer-Arbeitsplätz zur Verfügung, die mit hilfreichen Programmen (z.B. zum Erstellen von Bewerbungsunterlagen oder zur Durchführung von Berufswahltests) sowie mit Internet, Drucker und Scanner ausgestattet sind.

Wenn man sich vor Ort von einem Profi zu spezifischen Fragestellungen beraten lassen möchte, vereinbart man am besten vorher telefonisch einen Termin. Mehr Informationen dazu finden Sie in diesem Flyer.

Ein weiterer Service der Agentur für Arbeit sind die umfangreichen Veranstaltungen zu Themen wie Übergang Schule-Beruf, Berufsorientierung und Ausbildungsnerufe. Ein Blick in den Veranstaltungskalender lohnt sich!

 


Wer oder was ist...?
Vol. 4 Schülerfirmen
JobPiloten Info, Juli 2015

Viele unserer Mentees sind bereits Arbeitnehmer_innen. Sie arbeiten in sogenannten Schülerfirmen.  Schülerfirmen sind, unter dem Schirm der Schule gegründete, reale kleine Geschäftsbetriebe. Diese Miniunternehmen handeln mit tatsächlichen Waren (z.B. Textilien, Bürobedarf, Lebensmitteln) und Dienstleistungen (z.B. Catering, IT-Service, Fahrradwerkstatt). In der Regel werden die Firmen von den Schüler_innen, in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Lehrpersonal, selbst gegründet. Die Jugendlichen können so die Produktpallette mit ihren kreativen Ideen und Wünschen aktiv mitbestimmen. Primärer Zweck dieser Unternehmen ist die Vermittlung pädagogische Inhalte anhand praktischer Tätigkeiten. Durch die realen Geschäftsvorgänge lernen Jugendliche Verantwortung zu übernehmen, sie erfahren, dass ihr Handeln gebraucht und wertgeschätzt wird und trainieren nebenbei Wissen und Fertigkeiten aus unterschiedlichen Schulfächern.

Fragen Sie doch mal Ihren Mentee welche Schülerfirmen es an Ihrer/seiner Schule gibt und ob sie/er in einem dieser Unternehmen tätig ist. Mehr über die Berliner Schülerfirmen erfahren Sie hier.

 


Wer oder was ist...?
Vol. 3 Leichte Sprache
JobPiloten Info, Mai 2015

Mit dem Konzept der Leichten Sprache werden Inhalte so vermittelt, dass selbst komplexe Sachverhalte (wie zum Beispiel die Arbeit des Bundestages) leicht verstanden werden. Dazu wird ein Regelwerk angewandt, dass das Netzwerk Leichte Sprache herausgibt. Texte die diesem Regelwerk folgen, erkennt man u.a. an dem Siegel. Leichte Sprache ist aufgrund des vereinfachten Schriftbildes auch gut für Menschen geeignet, denen das Lesen schwer fällt.

Im Sinne der Inklusion werden immer mehr Texte in Leichter Sprache veröffentlicht. So stellt sich z.B. die Agentur für Arbeit und Planet Beruf bereits in Leichter Sprache vor. Auch die Nachrichten gibt es in Leichter Sprache und eine Art Wikipedia Namens Hurraki. Das stöbern lohnt sich!

 


Wer oder was ist...?
Vol. 2 Eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB)
JobPiloten Info, April 2015

Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen, kurz BvB, bieten Jugendlichen nach Beendigung ihrer Pflichtschulzeit die Möglichkeit sich beruflich zu orientieren und (bei Bedarf) die Berufsbildungsreife (Hauptschulabschluss) zu erreichen. Ziel einer BvB ist die erfolgreiche Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt, bevorzugt in eine berufliche Ausbildung.

BvB werden in Klassenzimmern und Werkstätten eines OSZ oder eines Bildungsträgers absolviert. Betreut werden die Jugendlichen von einen Team aus Ausbildern, Lehrkräften und Sozialpädagoginnen und –pädagogen. Inhalte einer BVB sind sowohl die Berufsorientierung (Praktika, Eignungstests, Berufswegeplanung etc.), als auch die Herstellung der Berufsbildungsreife (Vorbereitung auf den Schulabschluss, sozialpädagogische Begleitung).

Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen in Kürze:

Voraussetzungen: Gemeldet bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit, Schulpflicht erfüllt 
Dauer: I.d.R. 10 Monate. In begründeten Fällen ist eine individuelle Verlängerung möglich.
Zugang zum Angebot: Berufsberatung der Agentur für Arbeit weist nach Prüfung des Bedarfs zu. 
Lernorte: Bildungsträger und berufsbildende Schule und Unternehmen (mehrwöchige Praktika) 
Finanzielle Aspekte: Teilnehmer erhalten Berufsausbildungsbeihilfe (BAB). Eltern haben Anspruch auf Kindergeld.

Nähere Infos zur BvB finden Sie bei der Agentur für Arbeit. Hilfreich, um die BvB Ihren Mentee vorzustellen, ist dieser Flyer.

 


Wer oder was ist...?
Vol. 1 Das Oberstufenzentrum (OSZ)
JobPiloten Info, März 2015

Oberstufenzentren und berufsbildende Schulen sind Bildungseinrichtungen, die eine große Vielfalt an Angeboten der Berufsvorbereitung, Berufsausbildung, berufliche Weiterbildung und studienqualifizierende Bildungsgänge offerieren. Sie richten ihr Angebot an Abgänger aller Schultypen nach Abschluss der 10. Klasse. Sie vermitteln gleichwertig sowohl berufliche als auch allgemeine Bildung und ermöglichen u.a. den Erwerb unterschiedlicher Schulabschlüsse. Mehr Informationen erhalten Sie hier

Fünf der Berliner OSZ haben ihr Profil auf Förderschüler/innen ausgerichtet, die:

August-Sander-Schule, Konrad-Zuse-Schule, Loschmidt-Oberschule, Carl-Linne-Schule und Annedore-Leber-Oberschule.

Bei der Entscheidung ob und wenn ja welches OSZ in Frage kommt, hilft in der Regel die (Förder-)Schule.. Die Eingangsvoraussetzungen der OSZ mit sonderpädagogischen Förderschwerpunkt sind: Kein Abschluss oder berufsorientierender Abschluss oder einfache Berufsbildungsreife (BBR).

Warum OSZ? Das OSZ bietet gute Möglichkeiten zur weiteren beruflichen Orientierung:

  • ein höherer, verbesserter Abschluss ist erreichbar: einfache, erweiterte BBR oder Mittlerer Schulabschluss (MSA)
  • Unterricht in Theorie und Praxis erfolgt in kleinen Klassen
  • zusätzlicher Förderunterricht bei Wissenslücken
  • Berufsvorbereitung für noch nicht ausbildungsreife Schüler/innen
  • Fähigkeiten und Neigungen können in verschiedenen Berufsfeldern erprobt werden
  • Berufsausbildung in verschiedenen Fachpraktiker und Helferberufen

Weitere Informationen finden Sie hier.

 


Berufserkundungsmessen

JobPiloten Info, Februar 2015

Liebe JobPilotinnen, liebe JobPiloten,

in den nächsten Monaten werden wieder einige Berufserkundungsmessen stattfinden. Hier eine Auswahl mit Links zur weiteren Information:

Job Point Mitte

12.02.2015

von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr

im Rathaus Tiergarten

Mathilde-Jacob-Platz 1
10551 Berlin

Gesundheit als Beruf

20.03.2015 - 21.03.2015

1.Tag: von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr
2.Tag: von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Urania Berlin

An der Urania 17
10787 Berlin

Berufsfindungsbörse Spandau

06.05.2015 - 06.05.2015

von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Zitadelle Berlin-Spandau

Am Juliusturm
13599 Berlin

Tage der Berufsausbildung

10. und 11. Juni 2015

8.30 - 14.45 Uhr

Station Berlin Hallen
Luckenwalder Straße 4-6
10963 Berlin

Die Integra führt mit dem Projekt „BerufePfad“ ebenfalls einen Berufserkundungstag für unsere Kooperationsschulen durch:

Am 25. März in der Richard-Keller-Schule, Olafstr. 32-34, 13467 Berlin, von 09 bis 13:30 Uhr. Schülerinnen und Schüler der 9ten und 10ten Klassen können an 20 Ständen unterschiedliche Berufe in praktischen Übungen ausprobieren, mit Unternehmen und Bildungsträgern über Praktika und Ausbildung ins Gespräch kommen, ihre Bewerbungsunterlagen checken lassen, sich bei den Reha-Beratern, dem Integrationsfachdienst, den Ausbildungsplatzpaten und der Handwerkskammer informieren.

Zum Schluss, als Anregung für Ihre Tandemtreffen, zum Thema Jugendschutzgesetz:  die Broschüre "Klare Sache", die WebSite Praktikus sowie Rechte und Pflichten in Praktikum und Ausbildung

 


 

 

Reden mit Jugendlichen
JobPiloten Info, Januar 2015

bei der Suche nach einem Thema für die Januar Info-Mail habe ich zwei gute und erhellende Texte über das Reden mit Jugendlichen gefunden: Mit Jugendlichen reden, ohne dass sie "dicht machen" und Mit jungen Menschen reden – Beziehungen herstellen – Verantwortung übernehmen. Aus diesem Reden (und Zuhören) besteht ja ein großer Teil Ihrer Arbeit mit Ihren Mentee. Ich glaube es lohnt sich beide Texte zu lesen.

Der längere enthält viele Beispiele von typischen Situationen und Tipps zu Lösungen, also nicht abschrecken lassen.

Als mögliche kulturelle Freizeitaktivität als Tandem möchte ich Ihnen das Jugendmuseum in Schöneberg empfehlen. Dort gibt es z.B. die spannende Ausstellung VILLA GLOBAL THE NEXT GENERATION zu sehen.

 


Weihnachtsaktion

JobPiloten Info, Dezember 2014

mit dem ersten Advent hat die Weihnachtszeit begonnen. Ein guter Anlass, um mit seinem Mentee  das Jahr mit einem besonderen Event ausklingen zu lassen. Doch was könnte man gemeinsam unternehmen?  

Das JobPiloten Team hat sich für Sie auf die Suche gemacht und ein paar spannende und inspirierende Seiten entdeckt. Viel Spaß beim Stöbern!

Einen Überblick über kostenlose Veranstaltungen aller Art gibt die Seite Gratis-in-Berlin.de. Kostenlose Events findet man auch auf Berlin.de.

Die Veranstaltungskalender der Stadtmagazine Zitty und Tip sind mit einer präzisen Suche ausgestatten und geben ein guten Überblick über die Angebotspalette der Hauptstadt.

Wer Lust auf einen Bummel auf einen Weihnachtsmarkt hat, erfährt auf der Seite Weihnachteninberlin.de welche Märkte Sie in welchen Bezirken finden.

Wer gerne gemeinsam backt, findet weihnachtliche Rezepte  auf der Seite Chefkoch.de. Frau König empfiehlt wärmsten Rikes Vanillekipferl.

 


Bewerbungen verfassen

JobPiloten Info, November 2014

die Bewerbungsphase für die Ausbildungsplätze 2015 ist gestartet. Höchste Zeit Bewerbungen zu schreiben!

Doch wie verfasst man eine gute Bewerbung? Was sind die aktuellen Standards beim Aufbau und der Gestaltung?

Diese Fragen beantwortet die Broschüre „Bewerbung“ von Einstieg.com. Schön aufbereitet, gut strukturiert und mit vielen Beispielen wird hier, vom Lebenslauf bis zum Bewerbungsfoto, alles Wissenswerte erörtert.

Empfehlenswert sind auch folgende praktische Aufgaben zum Verfassen von Bewerbungsunterlagen. Gefunden haben wir das didaktische Unterrichtsmaterial auf der Lehrerseite School-Scout.de.

Tolle Tipps und weiterführende Infos erhält man auch auf der Website ausbildunspark.com.

 


Schülerpraktikum

JobPiloten Info, Oktober 2014

Die Berufsorientierung und –vorbereitung in den Schulen umfasst Betriebspraktika, die den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bieten die Arbeitswelt kennenzulernen, sich auszuprobieren und praktische Fähigkeiten und Kompetenzen zu trainieren.

Für die Praktika im Rahmen des berufsorientierenden Unterrichts besitzt jede Schule ein eigenes Praktikumskonzept. Inhaltlich unterscheiden sich die Konzepte nur wenig. Die Stötzner-Schule (Kooperationsschulen) hat uns ihr Praktikumskonzept als Exempel zur Verfügung gestellt. Hier finden Sie, von der Betriebswahl bis zur Durchführung und Abschluss des Praktikums, alles was Sie und Ihr Mentee wissen müssen.
Interessant ist auch der Info-Flyer der Stötzner Schule, der sich an Betriebe richtet und über die Schülerpraktika in den Förderschulen mit Förderschwerpunkt “Lernen“ aufklärt.

Hilfreiche Tipps, wie Sie Ihren Mentee bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen unterstützen können, finden Sie auf der Seite meinpraktikum.de.

 


Möglichkeiten nach der Schule

im Sommer endet für manche Mentees die Schule. Einige von ihnen haben schon Pläne wie es weiter gehen soll, andere sind noch immer planlos.

In den kommenden Monaten möchten wir Ihnen verschiedene mögliche Anschlussoptionen vorstellen. Jeden Monat informieren wir Sie über eine der folgenden Optionen:

  • Option 1) Ausbildung
  • Option 2) Berufsorientierung/ Berufsvorbereitung
  • Option 3) Höheren Schulabschluss erreichen
  • Option 4) Freiwilliges Jahr
  • Option 5) Jobben

 


Möglichkeiten nach der Schule

OPTION 5) Jobben

JobPiloten Info, September 2014

Für viele junge Leute ist es eine wertvolle und bestärkende Erfahrung praktisch tätig zu sein und dabei selbstständig Geld zu verdienen. Wichtig ist aber, dass der Anschluss ans (Berufs-)Bildungssystem nicht aus den Augen verloren wird. Mit Jobben lassen sich Wartezeiten sinnvoll füllen, etwa wenn eine zeitliche Lücke zwischen Schule und Ausbildung besteht.  Aber auch die großen Ferien können prima fürs Jobben genutzt werden.

Passende Jobs findet man zum Beispiel auf der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit oder auf der Seite Schülerjobs.  Was es bei der (Schüler-)Arbeit zu beachten gilt und welche Rechten und Pflichten junge Arbeitnehmer haben lässt sich auf der Seite Jobmensa nachlesen.

 


Möglichkeiten nach der Schule

OPTION 4) Freiwilliges Jahr

JobPiloten Info, August 2014

Ihr Mentee ...

  • möchte nach dem jahrelangen Lernen in der Schule mal etwas Praktisches tun?
  • muss noch etwas Zeit überbrücken bis zum Beginn einer Ausbildung?
  • möchte gerne anderen Menschen helfen?
  • sich ökologisch engagieren?
  • sich in einem sozialen/ökologischen Beruf ausprobieren?
  • wollte schon immer mal eine längere Zeit im Ausland verbringen?
  • weiß noch nicht so genau was er/sie nach der Schule machen möchte?

→   Dann könnte ein freiwilliges Jahr genau das Richtige sein.

Ein freiwilliges Jahr kann man in den unterschiedlichsten Bereichen machen. Die folgende Liste zeigt die unterschiedlichen Möglichkeiten, mit den dazugehörigen Links für weitere Informationen, auf.

Bundesfreiwilligendienst (BFD): Hier arbeitet man bspw. in Schulen, Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, Erholungsheimen, Selbsthilfegruppen, Museen, Zivil- und Katastrophenschutz, Umweltschutzverbänden oder in Sportvereinen. Der Träger des BFD ist die Bundesrepublik Deutschland. Weitere Infos hier.

Weitere Möglichkeiten werden durch anerkannte Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege angeboten:

Freiwillig Soziales Jahr (FSJ): Hier arbeitet man bspw. in Kindertagesstätten, Jugendzentren, Krankenhäusern, Pflegeheimen, Altenheimen oder Behindertenheimen. Weitere Infos hier.

Freiwilliges Soziales Jahr – Denkmalpflege: Hier arbeitet man bspw. in Baubetrieben, Architektur- und Planungsbüros, Denkmalbehörden und Denkmalpflegevereinen, Museum. Weiter Infos hier.

Freiwilliges Soziales Jahr – Kultur: Hier arbeitet man bspw. in Museum, Theater, Medientreff, an Kunstschule oder in Bibliothek. Weitere Infos hier.

Freiwilliges Soziales Jahr – Sport: Hier arbeitet man bspw. in Sportvereinen, Sporteinrichtungen mit Kinder- und Jugendfreizeitangeboten oder in Sport-Bildungsstätten. Weiter Infos hier.

Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ): Hier arbeitet man bspw. in Tierschutzreservaten, Naturschutzzentren, Nationalparks, Umweltamt oder in ökologischen Bildungsstätten. Weiter Infos hier.

Und wenn es ins Ausland gehen soll, gelangen Sie durch diesen Link zu einer Liste von weiteren Möglichkeiten.

 


Möglichkeiten nach der Schule

OPTION 3) Höheren Schulabschluss erreichen

JobPiloten Info, Juli 2014

Die meisten unserer Schülerinnen und Schüler werden mit dem berufsorientierenden Abschluss die Schule verlassen, dies bedeutet im Grunde ohne Abschluss. Anschließend gibt es Möglichkeiten über die berufsvorbereitenden Lehrgänge (BQL) in den 11ten Klassen einiger Oberstufenzentren (OSZ) die Berufsbildungsreife (früher Hauptschulabschluss) oder sogar die erweiterte Berufsbildungsreife (früher erweiterter Hauptschulabschluss) zu erreichen.

Die OSZ sind nach Berufsfeldern organisiert, fünf OSZ bieten mehrere Berufsfelder zur Orientierung und einen sonderpädagogischen Schwerpunkt: August-Sander-, Carl-Legien-, Konrad-Zuse-, Annedore-Leber-Schule und Lohschmidt-Oberschule. An diese werden die meisten Förderschülerinnen und -schüler vermittelt.

Ist die erweiterte Bildungsreife erreicht bereitet die einjährige Berufsfachschule (OBF1) auf den Mittleren Schulabschluss (MSA) vor, gleichzeitig findet die berufliche Orientierung in einem Berufsfeld statt.  Als Pilotprojekt wird an sechs Oberstufenzentren ein neuer Bildungsgang erprobt: Integrierte Berufsausbildungsvorbereitung (IBA), der nach erfolgreicher Durchführung  zusätzliche Möglichkeiten eröffnen soll.

Zu den verschiedenen Möglichkeiten finden Sie angefügt erklärende PDF-Dateien.

Über die Links zu Schullaufbahnberatung und Berufswegebegleitung können Sie sich, wenn gewünscht gemeinsam mit ihrem Mentee, genauer informieren und beraten lassen.

Zum Abschluss ein Hinweis und Link auf den Tag des Handwerks am Freitag, 19. September 2014 von 10 bis 17 Uhr. Dort gibt es für Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit sich praktisch in Handwerksberufen zu erproben.

 


Möglichkeiten nach der Schule

OPTION 2) Berufsorientierung/Berufsvorbereitung

JobPiloten Info, Juni 2014

Als Fortsetzung der Reihe Anschlussoptionen, hier ein kurzer Beitrag zum großen Thema Berufsorientierung/ Berufsvorbereitung im Anschluss an die Schulzeit.

Ihr Mentee hat sich bisher noch für keine Ausbildung entschieden oder es fehlt der dafür notwendige Schulabschluss oder die nötige Ausbildungsreife? Für diese Fälle gibt es verschiedene Angebote der Berufsorientierung und Berufsvorbereitung. Einen Überblick darüber gibt das Leitsystem „Wohin nach der Schule?“.

Der Link führt Sie auf eine interaktive Seite auf der Sie per Mausklick Informationen als PDF zu den möglichen Angeboten der Berufsorientierung/Berufsvorbereitung abrufen können, z.B. was bedeutet  „BvB“.

 

Einladung zum Patenabend! Wir laden Sie alle herzlich zum nächsten Patenabend am Freitag den 04.07.2014 von 16:00 – 18:00 Uhr in der Integra ein. Bitte geben Sie uns Bescheid, ob Sie teilnehmen werden.

 


Möglichkeiten nach der Schule

OPTION 1) Ausbildung

JobPiloten Info, Mai 2014

Ihr Mentee weiß genau was er will und kann? Er strebt einen konkreten Ausbildungsberuf an, dessen Voraussetzungen er erfüllt? Dann sollte er keine weiteren Umwege einschlagen und sich direkt um einen Ausbildungsplatz bemühen.Auf der Suche nach einen passenden Ausbildungsplatz hilft die Lehrstellenbörse der IHK  und der HWK.

Sollte Ihr Mentee die Option 1 wählen, könnten diese Informationen spannend sein:

Theoriereduzierte Ausbildung „Es gibt einige Ausbildungsberufe, bei denen aufgrund einer Lernbehinderung eine Ausbildung  zum Fachpraktiker/zur Fachpraktikerin - früher Werkerausbildung genannt - möglich ist. Beispielsweise ist die zum Koch passende Ausbildung der Beikoch. Der Unterrichtsstoff der Berufsschule ist bei dieser Ausbildung einfacher. Voraussetzung für eine solche Ausbildung ist der Test beim Berufspsychologischen Service der Agentur für Arbeit, den der Berater nach einem Beratungsgespräch einschalten kann“ Frau Suder von der Bundesagentur für Arbeit.

Machen Sie dem favorisierten Ausbildungsbetrieb eine Theoriereduzierte Ausbildung schmackhaft, indem Sie neben Ihrer Unterstützung auch auf die staatlichen finanziellen Unterstzüngen aufmerksam machen: „Wenn Betriebe Jugendliche mit Lernbehinderung ausbilden, können sie einen Ausbildungszuschuss erhalten. Damit soll der erhöhte Aufwand, der z.B. im Rahmen der Anleitung entsteht, ausgeglichen werden.“ (ebd.). Bennen Sie außerdem den Reputations- und Imageeffekt durch den Einsatz sozial benachteiligter Gruppen.

Ausbildungsbegleitende  Hilfen (AbH). Zur Bewältigung der Ausbildung kann zusätzliche Unterstützung beantragt werden. Sogenannte Ausbildungsbegleitende Hilfen, kurz AbH, kümmern sich bei Problemen im Betrieb, der Berufsschule oder im sozialen Umfeld. Mehr dazu bei der HWK.

Berufsausbildungsbeihilfe (BAB). BAB ist eine finanzielle Unterstützung, die während einer Berufsausbildung sowie während einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme einschließlich der Vorbereitung auf den nachträglichen Erwerb des Hauptschulabschlusses geleistet wird. Allerdings erhalten Auszubildende nur dann BAB, wenn sie nicht mehr bei den Eltern wohnen. Mehr Infos dazu finden Sie bei der Agentur für Arbeit.

Passende Veranstaltung. Am 11. Und 12. Juni findet wieder der Tag der Berufsausbildung statt! Auf der Veranstaltung geht es traditionell um Berufsorientierung, Tipps zu Bewerbungsverfahren und natürlich um erste Kontakte zu potenziellen Ausbildungsbetrieben aus Industrie, Handel, Handwerk und den freien Berufen.

 


Richtig präsentieren

JobPiloten Info, April 2014

Die Info-Mail des Monats April knüpft an den Tandemnachmittag mit Frau Driewer von GTD Personalentwicklung an.

Unter dem Motto „So überzeuge ich andere“ spannte Frau Driewer einen Bogen von der Werbung für Produkte, die uns täglich begegnet, zur Werbung für uns selbst, bei Bewerbungen für Praktikum oder Ausbildung. Wie präsentiere ich mich? Was wirkt auf andere? Wie setze ich mir Ziele?

In der Schule muss ebenfalls präsentiert werden. Was dabei wichtig ist zeigt das Vortragsheft vom Netzwerk People First Deutschland e.V.  im Anhang. Eine gute Möglichkeit ihr Mentee zu unterstützen ist sich den Vortrag, die Präsentation anzuhören und eine Rückmeldung, ein Feedback zu geben. Übung Präsentationsfeedback und  Feedbackregeln finden Sie ebenfalls im Anhang.

Das JobPiloten Team wünscht Ihnen einen sonnigen April!

 


Resilienz

JobPiloten Info, März 2014

In einem Fernsehmagazin habe ich neulich einen Beitrag zum Thema „Resilienz Forschung und Förderung“ gesehen. Das hat mich begeistert, und gern wollte ich Ihnen darüber berichten. Denn mit Ihrer Tätigkeit als Patinnen und Paten können Sie genau dies für Ihre Mentee tun, sie in ihrer „Resilienz“ zu fördern und stärken. Im Internet ist viel zum Thema zu finden, im Anschluss einige Zitate.

….Was verstehen wir unter Resilienz? …Der aus dem Anglo-Amerikanischen übernommene Begriff der „Resilienz“ („resilience“ oder „resiliency“) wird ins Deutsche häufig als „seelische Widerstandskraft gegen widrige Umstände“ übertragen….Die Fähigkeit zu Resilienz dürfte als Potenzial in den meisten Menschen angelegt sein, wenngleich es bestimmter äußerer Bedingungen bedarf, damit sie sich entfalten kann …Resilienz entsteht nämlich erst im Bewältigungsprozess oder genauer: mit einer gelungenen Bewältigung….

 [Zitat aus:  Vortrag M. Zander, Armes Kind – starkes Kind? Resilienzförderung als frühpädagogisches Konzept (Vortrag in Dresden am 21.11.2013, Veranstaltung des Handlungsprogramms „Aufwachsen in sozialer Verantwortung“ der Stadt Dresden)]

…..Mittlerweile wurden zahlreiche weitere Studien ausgewertet und das Phänomen der Resilienz folgendermaßen beschrieben:

  • Resilienz ist nicht angeboren, sondern erlernbar.
  • Resilienz kann mit der Zeit und unter verschiedenen Umständen variieren. Kein Mensch ist immer gleich widerstandsfähig.
  • Die Wurzeln für die Entwicklung von Resilienz liegen einerseits in der Person des Menschen, andererseits in seiner Lebensumwelt.

Die Resilienzforschung hat dazu beigetragen, dass man die seelischen Schutzfaktoren heute besser kennt. Man weiß, was Kinder stark macht und wie man Kinder aus Risikofamilien unterstützen kann, mit ihrer schwierigen Lebenssituation besser fertigzuwerden. Das Konzept der Resilienz legt den Fokus erstmals auf die Bewältigung von Risikosituationen sowie auf die Fähigkeiten, die Ressourcen und die Stärken jedes einzelnen Kindes, ohne dabei Probleme zu ignorieren oder zu unterschätzen. Von Interesse ist also, wie individuell mit Stress umgegangen wird und wie Bewältigungskompetenzen aufgebaut bzw. gefördert werden können.

Faktoren der Resilienz: Person und Lebensumwelt

Fähigkeiten und Kompetenzen

Resiliente Kinder

  • rechnen mit dem Erfolg eigener Handlungen,
  • gehen Problemsituationen aktiv an,
  • nutzen eigene Ressourcen effektiv aus,
  • glauben an eigene Kontrollmöglichkeiten,
  • erkennen aber auch realistisch, wenn etwas für sie unbeeinflussbar, d. h. außerhalb ihrer Kontrolle, ist.  

Diese Fähigkeiten und Kompetenzen tragen dazu bei, dass Stressereignisse und Problemsituationen weniger als Belastung, sondern vielmehr als Herausforderung wahrgenommen werden. Dadurch werden mehr aktiv-problemorientierte und weniger passiv-vermeidende Bewältigungsstrategien angeregt. Und dies führt wiederum dazu, dass sich die Kinder ihrem Schicksal nicht hilflos ausgeliefert fühlen.

Lebensbedingungen

Neben diesen personalen Ressourcen tragen aber auch schützende Bedingungen in der Lebensumwelt des Kindes zur Entwicklung von Resilienz bei:

  • eine stabile, emotional-positive Beziehung zu mindestens einer Bezugsperson, aufgrund derer das Kind ein sicheres Bindungsmuster entwickeln kann;
  • ein Erziehungsstil, der durch Wertschätzung und Akzeptanz dem Kind gegenüber sowie durch ein unterstützendes und strukturierendes Erziehungsverhalten gekennzeichnet ist;
  • kompetente und fürsorgliche Erwachsene außerhalb der Familie, die als positive Rollenmodelle dienen, Mut zusprechen und vorleben, wie man Krisensituationen im Alltag bewältigt (z.B. Großeltern,    FreundInnen, LehrerInnen);
  • positive Kontakte zu Gleichaltrigen und Freundschaftsbeziehungen;
  • wertschätzendes Klima in den Bildungseinrichtungen……

[Zitat aus: Leitfaden Resilienz von Michaela Sit,www.dorner-verlag.at]

Resilienz in Bildungszusammenhängen der Jugendarbeit

Unterstützung (support) durch Erwachsenen und ältere Jugendliche, um Resilienz bei jüngeren Jugendlichen zu stimulieren:

  • Achtung und Aufmerksamkeit der Person – (bedingungslose)Wertschätzung als Mensch
  • Wertschätzung und Anerkennung der persönlichen Leistung
  • Unterstützung bei dem Aufbau von Peergruppen Beziehungen
  • sich in Bezug auf Lebens-, Beziehungs- und Arbeitsvorstellungen als Gesprächs- und ReflexionspartnerIn zur Verfügung stellen – Klärung des Verhältnisses Real-Ideal-Selbstbild
  • Mitbestimmung und Mitgestaltung bieten, in Entscheidungsfindungsprozessen und Problembearbeitungen einbeziehen – Selbstwirksamkeit fördern
  • Informationen geben
  • realistische Erwartungen stellen und Anforderungen klären – Selbsteinschätzung fördern
  • derivates (schädigendem) Verhalten konfrontieren und durch Feedback spiegeln – Verantwortung fördern
  • zum Selbstdenken und Urteilen auffordern und ermutigen

[Zitat aus: Wilfried Drews, Resilienz in der Jugendarbeit mit Jugendlichen im Alter von 10 – 15 Jahren]

Viele Grüße vom JobPiloten-Team und eine sonnige Vorfrühlingszeit

 


Selbstvertrauen - „Ich will…, ich kann.., ich werde…“

JobPiloten-Info, Februar 2014

Bereits in den ersten Lebensjahren entwickelt sich ein Gedanke zu der eigenen Berufswahl. Oder wer kennt nicht den Spruch: „ Ich will später Feuerwehrmann werden?“ aus dem lieblichen Mund eines kleinen Jungen. Lediglich zur Fastnacht kann dieser dann erstmals im Kostüm diesen Traum für einen kurzen Augenblick „Realität“ werden lassen.

Dem entgegen vermitteln Teenager oftmals das Gefühl, diese Intention verloren und den Traum, den Wunschberuf verwirklichen zu können, aufgegeben zu haben. Eher unmotiviert beschreiten diejenigen Ihr weiteres junges Leben.  Die Wahl des Berufes und die Aussicht auf Entwicklungspotenziale und Zukunftsperspektiven hängen dabei stark mit der Selbsteinschätzung und Reflexion der eigenen Stärken zusammen. Vor allem Selbstvertrauen spielt in diesem Zusammenhang eine enorme Rolle. Klar, dass dieses stark geprägt ist von den Eindrücken und Meinungen der jeweiligen Vertrauenspersonen und deren individuellen Ansichten über die Fähigkeiten des jeweiligen Teenies. Hiernach verwundert es nicht, dass gerade Jugendliche, die in diesem Zusammenhang weniger gute Erfahrungen gesammelt haben, verstärkt Unterstützung bei der Suche der eigenen Stärken benötigen.

Vielleicht probieren Sie mal aus, im nächsten Tandem-Treffen gezielt die Vorstellungen und Wünsche Ihres Mentees aufzugreifen, um mit Ihm oder Ihr gemeinsam den weiteren beruflichen Weg und die individuellen Stärken zu identifizieren.  Als kleine Hilfestellung kann Ihnen folgende PDF dienen.

 

Gute Vorsätze

JobPiloten-Info, Januar 2014

Jeder weiß: Vorsätze benötigen kein besonderes Datum, doch der Jahreswechsel bietet eine gute Gelegenheit Vergangenes Revue passieren zu lassen und neue Ziele zu formulieren.

Vielleicht nutzen Sie das nächste Tandem-Treffen für einen kleinen Ausblick in das Jahr 2014. Was möchten Sie und Ihr Mentee erreichen? Möchten Sie etwas verändern? Sich etwas Besonderes trauen? Oder etwas Bestimmtes erleben?

Leider lassen sich gute Vorsätze zwar schnell formulieren, aber häufiger nur schwer umsetzten. Ein paar hilfreiche Tipps wie Sie die Erfolgswahrscheinlichkeit erhöhen können gibt die Psychotherapeutin Kristin Nehren.

Diejenigen von Ihnen, die es ganz genau wissen wollen, finden hier eine Anleitung zur Umsetzung guter Vorsätze, mit interessanten Strategien und Denkanstößen.

Das JobPiloten Team wünscht einen guten Start ins neue Jahr

 


Weihnachten

JobPiloten-Info, Dezember 2013

Passend zur besinnlichen Adventszeit dreht sich in diesem Monat alles um die verschiedenen Traditionen und Bräuche der Religionen zu Weihnachten.

Das Christentum feiert an Weihnachten die Geburt Jesus Christus. Viele Christen gehen an diesem Fest in die Kirche und hören die Weihnachtsgeschichte (Lukas 2,1-20). 

Kennen Sie die Entstehung des Adventskranzes?
Dieser geht auf Johann Hinrich Wichern und das „Jugendprojekt“  Rauhes Haus zurück.  

Im Judentum wird Chanukka (auch Lichterfest) gefeiert. An diesen Tagen wird der Chanukka-Leuchter entzündet. Dem Licht kommt bei beiden Festen „Chanukka und Weihnachten“ eine wesentliche Rolle zu.

Der Islam kennt Weihnachten nicht. Hussein Hamdan berichtet über „Weihnachten im Islam“, wie Muslime dieses christliche Fest „feiern“ und die Bedeutung von Jesus im Koran.  Für die Muslime ist Ramadan vergleichbar mit Weihnachten. Es ist für beide Religionen ein Familienfest.

Gemeinsam mit ihrem Mentee können Sie Hoffnung schenken. Einige Möglichkeiten: Die Berliner Tafel hat die Aktion „Eins mehr“ zu Weihnachten. Hier können Sie Nikolaus, Gebäck etc. weitergeben.  Das Deutsche Kinderhilfswerk verkauft Weihnachtskarten für einen guten Zweck. Die Arche nimmt verschiedene Sachspenden für Kinder entgegen. 

Eine schöne Geschenkidee für die Adventszeit: Es gibt verschiedene Adventskalenderblöckche, z.B. von RANNENBERG & FRIENDS bei Thalia für 2,50 €. 

Aus unserem Fundus noch zwei Weihnachtsgeschichten.
Einmal die „Geschichte des Tannenbaums“ und  die „Geschichte vom kleinen Stern, der leuchten wollte“.

Ihnen, Ihrem Mentee und Ihrer Familie eine fröhliche und besinnliche Adventszeit!

 


Lernen

JobPiloten-Info, November 2013

In diesem Monat dreht sich unsere Info-Mail um das Thema Lernen.

„Jugendliche lernen anders“ zeigt uns  PASCH, eine Initiative des Auswärtigen Amtes, anhand informativer Texte: 

Welcher Lerntyp ist Ihr Mentee eigentlich? Auf welchem Kanal kann er oder sie Inhalte besonders gut verstehen und verinnerlichen?

Gemeinsam mit Ihrem Mentee, können Sie dieser Frage nachgehen. Helfen kann Ihnen dabei der Artikel des Kinder Magazins GEOlino.de und der INBAS Lerntypen-Test.

Viel Spaß beim Lernen!

 


Berufsvorbereitung

JobPiloten-Info, Oktober 2013

Auch in diesem Monat haben wir für Sie im Internet recherchiert. Dieses Mal haben wir uns auf die Suche nach Veranstaltungen und Materialien zum Thema Berufsvorbereitung gemacht. Folgende Funde möchten wir Ihnen präsentieren:

Berlin gibt jedes Jahr einen Kalender zur Berufsorientierung heraus. Hier sind viele interessante Veranstaltungen rund zum Thema BO vermerkt. Der Kalender lässt sich gut als gemeinsamer Arbeitskalender nutzen.

Die Bundesagentur für Arbeit bietet ein breites Spektrum an Angeboten zur Berufsvorbereitung.

Passende Angebote in Berlin finden Sie im angehängten PDF-Dokument.

Das Magazin Handfest stellt,  jugendfreundlich aufbereitet, verschiedene Ausbildungsberufe vor und Informiert über mögliche Ausbildungswege. Gut geeignet zum gemeinsamen durchblättern. (im Anhang)

Erneut möchten wir Sie auf das Angebot des Bildungsportals REHADAT aufmerksam machen. Hier finden Sie zu vielen Fragen der Berufsvorbereitung die passende Antwort sowie das passende Arbeitsmaterial

 


Pupertät

JobPiloten-Info, September 2013

Mit dem heraufziehenden Herbst beginnt die Zeit sich auf dem Sofa einzukuscheln und zu lesen. Für etwas Lesefutter sorgen die Links zum Thema Pubertät:

Einige Veranstaltungstipps zu Berufsinfomessen haben wir ebenfalls zusammengestellt:

Ganz spontan am Mittwoch 11.09. die Reinickendorfer Ausbildungsmesse „Die Zukunft beginnt heute!“ im Fontane-Haus, Wilhelmsruher Damm 142c, 10:00-15:00 Uhr

Tage der Berufsausbildung am 25.-26.09. von 08:30-17:30Uhr, Postbahnhof am Ostbahnhof, Straße der Pariser Kommune 8, 10243 Berlin

Jobmedi, falls Interesse an Berufen im Bereich Gesundheit/ Pflege besteht, 20.-21.09. , 09:00-15:00 / 10:00-16:00 Uhr, Palais am Funkturm (Messe Berlin), Hammarskjöldplatz, 14055 Berlin

Viel Spaß beim Stöbern!

 


Förderschule & Förderschwerpunkt Lernen

JobPiloten-Info, August 2013

Wir hoffen Sie genießen die Sommersonne, ob auf Balkonien oder am Mittelmeer. Damit Ihnen der Lesestoff nicht ausgeht haben wir erneut ein paar informative Texte für Sie zusammengestellt. Diesmal zu den Themen Förderschwerpunkt Lernen und Förderschule

Förderschwerpunkt Lernen. Informationen rund um den Förderschwerpunkt Lernen können Sie in der Empfehlung der Kultusministerkonferenz nachlesen. Gibt einen guten Überblick.

Berliner Rahmenlehrplan Förderschwerpunkt Lernen. zeichnet ein gutes und umfassendes Bild über Inhalte, Ziele, Aufbau und Methoden der Förderschulen mit Förderschwerpunkt Lernen in Berlin. Spannend fanden wir, neben den einleitenden Kapiteln, besonders das Kapitel Arbeitslehre / Wirtschaft-Arbeit-Technik (S.133) und den Anhang : Materialien zu den Indikatoren und Niveaustufen in den Anforderungsbe­reichen des Arbeits- und Sozialverhaltens (S.151).

Auf dieses Dokument hat uns Herr Aschenbrand aufmerksam gemacht. Vielen Dank dafür!

Berliner Gesamtkonzept „Inklusive Schule“. Seit dem Beschluss der UN-Behindertenrechtskonbention im Jahre 2006 ist klar, unser Schulsystem muss sich umstrukturieren. Formuliertes Ziel ist es sich langfristig vom System Förderschule zu verabschieden und die Regelschule für Kinder mit und ohne Behinderung zu öffnen. Hintergrundinformationen und wie Berlin dieses Ziel umsetzten möchte, finden Sie in diesem Dokument. Neben den einleitenden Kapiteln, ist besonders Kapitel 3.1. relevant: Pädagogisches Konzept zur Umsteuerung der sonderpädagogischen Förderung - Förderschwerpunkt Lernen (S.34)

Gemeinsamer Unterricht. Noch mehr zum Thema Inklusion, aber auch zum Thema (Feststellung) Sonderpädagogischer Förderbedarf , finden Sie freundlich aufbereitet in dieser Broschüre.

Förderschüler/innen im Übergang. Unsere besondere Empfehlung! Vermittelt eine detailliertes Bild über Gegebenheiten und Herausforderungen beim Übergang Förderschule-Beruf. Die Studie wirft ein kritischen Blick auf das System Förderschule und kehrt vor allem die Relevanz des Faktors Stigmatisierung heraus. Tipp, um sich zeitsparend durch die vielen Seiten zu schlagen empfehlen wir die Zusammenfassungen zu lesen. Für Eilige geht es auf Seite 137 los.

Viel Spaß beim Lesen!

 


Übergang Förderschule - Beruf

JobPiloten-Info, Juli 2013

In Zukunft werden Sie monatlich eine JobPiloten Info-Mail von uns erhalten, in der wir über spannende Links, Literatur, Materialien und Veranstaltungen informieren. Heute möchten wir Ihnen folgende Links zum Übergang „Schule-Beruf“ empfehlen:

Das REHADAT-Bildungsportal bietet jungen Menschen mit Förderbedarf in der Lebensphase zwischen Schule und Beruf umfangreiche Informationen zum Thema Berufsfindung, Qualifizierung und Ausbildung an.

Wohin nach der Schule? Welche Bildungs- und Qualifizierungswegen es in Berlin gibt, zeigt das Leitsystem von RÜM.

Hilfreiche Informationen bietet auch das Berliner Internetportal zum Übergang von der

Bei ihrem Schüler wurde eine Behinderung anerkannt? Dieser Film, der Bundesagentur für Arbeit, zeigt wie eine Ausbildung für Jugendliche mit Behinderung möglich und erfolgreich ist.

Viel Spaß beim Durchklicken!

Wenn auch Sie bei Ihrer Recherche auf spannende Links etc. stoßen, freue wir uns sehr, wenn Sie uns diese mitteilen!